MS Office Expert
SOFTWARE

Anfang der 1980er Jahre kaufte ich mir einen Commodore C64, der damals Features aufwies, die bis dahin für völlig undenkbar gehalten wurden. Mit der heute zum selben Preis erhältlichen Hardware ist das Gerät nicht einmal ansatzweise zu vergleichen. Als Speichermedien dienten Musikkassetten. Sogar Zeitschriften wurden veröffentlicht, denen eine Musikkassette mit Programmen beilag. Zweimal konnte ich ein eigenes Programm in einer dieser Zeitschriften (Input 64) veröffentlichen und jeweils ca. 500,00 DM als Honorar dafür verdienen, was meinem schmalen Budget als Student gut tat, aber auch eine Anerkennung meiner Programmierkünste darstellte und mich anspornte mit dem Programmieren weiter zu machen.

Wenn man auf dem C64 schnelle Programme erstellten wollte, war es notwendig, in Assembler zu programmieren. Die einzelnen Befehle wurden dabei direkt in die Register des Prozessors geschrieben, Variablen gezielt in bestimmten Speicherbereichen abgelegt und Linien, Farben und Buchstaben direkt im Bildspeicher gezeichnet. Jede falsche Sprungmarke führte unweigerlich zum Absturz des Rechners. Dafür fand man mit 64 Kilobyte RAM das Auslangen. Der Computer, auf dem ich diese Homepage schreibe, hat immerhin 131.072 Mal so viel Hauptspeicher und den Festplattenspeicher kann man mit dem Inhalt einer Musikkassette gar nicht mehr vergleichen.

Damals entstand meine Begeisterung für Computer und das Programmieren, die mich seither nicht mehr losgelassen hat.

1984 kamen die ersten Computer in die Kanzlei. Ein Gerät mit einem Bildschirm der 80 Buchstaben in 25 Zeilen am Bildschirm grün auf schwarz darstellen konnte, einem Prozessor (Z80) der durchaus mit dem C64 vergleichbar war und einer Festplatte mit 5 Megabyte, kostete satte 250.000,00 Schilling. Ich hatte es auf dieser Hardware geschafft, ein selbst geschriebenes Schachprogramm zum Laufen zu bringen. Die Begeisterung meines Vaters, der damals die Kanzlei führte, hielt sich aber sehr in Grenzen. Also begann ich mit einem neuen Projekt. Ein Finanzbuchhaltungsprogramm sollte es werden. 1993 war es dann so weit und die erste Version von ExAcct wurde in Dienst gestellt.

Dazwischen habe ich auch am WiFi ein wenig Unterricht im Programmieren mit Visual Basic für zukünftige Netzwerkadministratoren gegeben.

ExAcct
ExAcct

ExAcct wird bei uns in der Kanzlei als Buchhaltungs- und Bilanzierungssoftware eingesetzt.

Viele unserer Mandanten, die selbst die Buchhaltung führen, verwenden ExAcct, was uns den Datenaustausch sehr erleichtert. Wir bekommen die Datenbank übermittelt, erstellen daraus den Jahresabschluss und senden dann die Datenbank inklusive unserer Ergänzungen und Umbuchungen zum Mandanten zurück, damit dieser mit unseren Daten synchron bleibt.

Update und Support können einfach per Fernwartung durchgeführt werden. Dabei können wir nicht nur eine Hilfestellung bei der Anwendung des Programms selbst geben, sondern auch, wenn sich z.B. Fragen ergeben, wie ein bestimmter Geschäftsfall korrekt verbucht werden sollte.

Dieses Programm wird nur an unsere Mandanten verkauft. Details dazu gibt es im Members-Only-Bereich.

Microsoft Excel Add-ins
ExAcct

Jene Mandanten, die max. 700.000,00 Euro Umsatz pro Jahr erzielen und daher ihren Jahresabschluss nach ยง 4 (3) EStG (Einnahmen-Ausgaben-Rechnung) machen dürfen, können ihre Daten in einer speziellen Excel-Tabelle selbst und damit kostensparend erfassen. Diese Tabelle wird uns dann elektronisch übermittelt und mit den von mir programmierten Erweiterungen für MS Excel ausgewertet. Wir können damit aus einer an sich ganz simplen Tabelle

- die Umsatzsteuervoranmeldungen

- beliebig viele Zwischenjahresabschüsse

- und den Jahresabschluss selbst errechnen.

Die Tabelle für die Erfassung der Daten ist kostenlos, wird aber nur an unsere Mandanten abgegeben. Details dazu gibt es im Members-Only-Bereich.